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The current position regarding COVID-19(Coronavirus) and implications for parkrun events are available on each Country's blog.

COVID-19-RAHMENPLAN

Wir haben für die Zukunft drei klare Situationen für parkrun identifiziert:

  • die Standorte sind offen und die Durchführung erfolgt wie vor COVID-19
  • die Standorte sind geschlossen, weil das Risiko einer COVID-19-Infektion als zu hoch angesehen wird
  • die Standorte sind offen und es gilt der COVID-19-Rahmenplan

Die nachstehend aufgeführten Richtlinien stellen unseren COVID-19-Rahmenplan dar und gelten für alle Standorte in Gemeinschaften, in denen es ein gewisses Infektionsniveau gibt und/oder von den Gesundheitsbehörden angeordnete Abstandsgebote bestehen.

COVID-19 Durchführungsplan für parkrun-Standorte (vorläufig)

Bitte beachtet, dass wir diesen COVID-19-Rahmenplan zwar als vollständig ansehen, er jedoch noch nicht endgültig ist und sich noch Änderungen ergeben können.

1. Hintergrund

  1. parkrun ist eine in Großbritannien ansässige Wohltätigkeitsorganisation, deren Ziel es ist, die Teilnahme der Gemeinschaft an gesunder Freizeitgestaltung zu fördern. Seit der Gründung im Jahr 2004 ist parkrun auf über 2 000 wöchentliche Standorte und 7 Millionen registrierte Mitglieder in 22 Ländern angewachsen. Bevor alle Standorte aufgrund der COVID-19 Pandemie geschlossen wurden, nahmen in einer normalen Woche ca. 350 000 Menschen an einem parkrun teil, weitere 30 000 Menschen waren als Helfer*innen dabei.
  2. Dabei folgten alle Standorte einem einzigen Durchführungsplan und Sicherheitsprotokoll. Alle Standorte verfügen über ihre eigene spezifische Risikobewertung. Wenn sie nach dem Rahmenplan agieren, werden sie darüber hinaus noch einer einzigen COVID-19 Risikobewertung folgen, die gemeinsam mit diesem Dokument eingereicht wird. Siehe unten.
  3. Es ist allgemein anerkannt, dass parkrun ein unglaublich effektives Mittel im Bereich des öffentlichen Gesundheitswesen ist, mit hilfe dessen Menschen unterschiedlichster Herkünfte und Angehörige ganz unterschiedlicher Gemeinschaften einbezogen werden können. Weltweit ermöglichen parkrun-Standorte pro Jahr mehr als 10 Millionen Stunden sozial ausgerichteter Aktivitäten im Freien, die sich allein schon sehr positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden auswirken. Es hat sich auch gezeigt, dass Teilnehmende nach der Teilnahme an parkruns dazu neigen, auch in anderen Bereichen ihres Lebens wesentlich aktiver zu werden.
  4. Vor dem Lockdown wuchs parkrun in Bezug auf alle Beteiligungskennzahlen um 25 % pro Jahr. Die Prognose war, dass diese Wachstumsrate in den kommenden Jahren noch zunehmen würde.
  5. Es ist daher eindeutig, dass die Wiedereröffnung der parkrun-Standorte die Gesundheit und das Wohlbefinden vieler Menschen verbessern würde. Die andauernde Schließung bedeutet einen erheblichen Verlust an Möglichkeiten in Bezug auf den Zugang zu körperlicher Aktivität. Dazu kommt, dass sich COVID-19 und die damit verbundenen Lockdowns überproportional auf die ohnehin schon benachteiligten Gemeinschaften auswirken. Da parkrun diesen Gemeinschaften nachweislich am meisten nutzt, ist es aus Sicht der öffentlichen Gesundheit wichtig, die parkrun-Standorte sobald es sicher und praktisch machbar ist, wieder zu öffnen.
  6. Um die Risiken zu verstehen, die mit der Wiedereröffnung der parkrun-Standorte in Gemeinschaften mit einem verbleibenden Niveau von COVID-19 Infektionen verbunden sind, ist es wichtig, die folgenden drei Hauptpunkte zu verstehen:
    1. Tröpfchenübertragung: Winzige Sekrettröpfchen mit infektiösen Krankheitserregern können die Infektion übertragen, wenn sie direkt aus den Atemwegen einer infizierten Person auf anfällige Schleimhautoberflächen eines Empfängers gelangen. Im Allgemeinen erfolgt dies über kurze Distanzen. Das kann durch Ausatmen, Niesen, Husten oder auch Sprechen geschehen.
    2. Kontaktübertragung: Übertragung über einen Infektionsträger, d. h. über einen Gegenstand, dessen Oberflächen kontaminiert sind und über den sich andere Personen infizieren können. Potenzielle Infektionsträger im parkrun-Kontext sind Stoppuhren und Scanner (Anm.: diese kommen in Deutschland nicht zur Anwendung) sowie Laptops und Zielmarken.
    3. Teilnehmende Personengruppen: Es hat sich gezeigt, dass unterschiedliche Personengruppen auf unterschiedliche Weise von COVID-19 betroffen sind. Es ist daher sehr wichtig zu wissen, welche Personengruppen wahrscheinlich an unseren parkruns teilnehmen werden.

2. Die Stärken des parkrun-Modells

  1. Es gibt Hinweise darauf, dass die Wahrscheinlichkeit, sich mit COVID-19 zu infizieren, im Freien wesentlich geringer ist als in geschlossenen Räumen. Alle parkruns finden ausschließlich im Freien statt und erfordern keine geschlossenen Räume.
  2. Gehen und Laufen sind kontaktlose Aktivitäten, die keinen längeren persönlichen Kontakt erfordern.
  3. parkrun-Standorte benötigen nur sehr wenig Ausrüstung und hatten von Anfang an ein einfaches Durchführungsmodell, das nur eine minimale Infrastruktur erfordert.
  4. Alle Teilnehmenden müssen sich online und vor ihrer Teilnahme registrieren. Darüber hinaus müssen sie zur Teilnahme keine Gegenstände (wie z. B. Startnummern) abholen.
  5. Die Teilnehmenden und Helfer*innen werden im Rahmen des Online-Registrierungsprozesses um eine E-Mail-Adresse gebeten. Daher können wir in Übereinstimmung mit unserer Datenschutzrichtlinie die Teilnehmenden eines bestimmten Tages genau und schnell kontaktieren und so bei Bedarf eine Kontaktverfolgung durch die Gesundheitsämter ermöglichen. Bei Bedarf erfolgt dies über parkrun Global und nicht über die einzelnen Standort-Teams.

3. Durchführung von parkruns während COVID-19

  1. Als sich die COVID-19 Pandemie im Frühjahr 2020 ausbreitete, schlossen wir in den 22 Ländern, in denen wir aktiv sind, alle parkrun-Standorte.
  2. Im Hinblick auf einen Neustart und mit dem Ziel, die Dinge so einfach wie möglich zu halten, haben wir für die Zukunft drei klare Situationen für parkrun definiert:
    1. die Standorte sind offen und die Durchführung erfolgt wie vor COVID-19
    2. die Standorte sind geschlossen, weil das Risiko einer COVID-19 Infektion als zu hoch angesehen wird
    3. die Standorte sind offen und es gilt der COVID-19-Rahmenplan
  3. Die nachstehend aufgeführten Richtlinien stellen unseren COVID-19-Rahmenplan dar und gelten für alle Standorte in Gemeinschaften, in denen es ein gewisses Infektionsniveau gibt und/oder von Gesundheitsbehörden angeordnete Abstandsgebote bestehen.
  4. An Standorten, die parkruns gemäß dem COVID-19-Rahmenplan durchführen, werden die jeweiligen Standortleitenden als COVID-19 Verantwortliche agieren, das heißt, dass:
    1. sie sich vor dem Neustart mit diesem Dokument vertraut machen müssen und dies bestätigen müssen;
    2. sie dafür sorgen werden, dass die Laufleitung ebenfalls mit diesem Dokument vertraut ist und am betreffenden Tag diesen Richtlinien folgen wird.
  5. Alle Teilnehmenden und Helfer*innen müssen in Bezug auf die Symptome einer COVID-19-Infektion eine Selbsteinschätzung vornehmen. Es sollte niemand an einem parkrun teilnehmen, wenn er oder sie die folgenden Symptome zeigt (oder mit einer Person mit diesen Symptomen zusammenlebt): hohes Fieber (über 37,8°C), neuer, anhaltender Husten, Verlust oder Veränderung des Geruchssinns oder des Geschmacks. Diese Überprüfung sollte vor jeder Teilnahme an einem parkrun durchgeführt werden. Zeigt eine Person diese Symptome, darf sie nicht teilnehmen und auch nicht helfen und sollte die für das Wohnsitzland geltenden Vorschriften befolgen.
  6. Alle, die bereits angewiesen wurden, sich in Quarantäne zu begeben, sollten dies tun und dürfen nicht teilnehmen oder helfen.
  7. Alle sollten die offiziellen Einschränkungen einhalten und ein risikoreiches Verhalten außerhalb von parkrun vermeiden, um das Risiko, andere Teilnehmende und Helfer*innen anzustecken, zu reduzieren.
  8. Im Falle eines lokalen Lockdowns in einem bestimmten Gebiet, werden alle betroffenen Standorte umgehend geschlossen und die dort registrierten Teilnehmenden werden entsprechend informiert.

4. Ankunft am Standort

  1. Die Teilnehmenden sollten nach Möglichkeit gebeten werden, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder privaten Transportmitteln zu kommen, ohne dass sie gegen die in ihrer Region geltenden Abstandsgebote verstoßen.
  2. Die Teilnehmenden sollten nach Möglichkeit aufgefordert werden, ihre lokalen Standorte aufzusuchen und unnötige Reisen zu einem weiter entfernten Standort zu vermeiden.
  3. Auch wenn die Standorte selbst keine Parkmöglichkeiten anbieten, sollten die Teilnehmenden gebeten werden, rücksichtsvoll zu parken.

5. Zusammenkunft vor dem parkrun und Aufbau

  1. Die Laufleitung des jeweiligen Tages muss mit diesen Durchführungsbestimmungen vertraut sein.
  2. Wenn die Helfer*innen am Morgen eintreffen, sollten sie die Abstandsgebote befolgen. Alle unnötigen Kontakte sollten vermieden werden.
  3. Alle Helfer*innen müssen zu allen Zeiten ohne Symptome sein und bei der Ankunft am Standort ihre Hände desinfizieren. Alle parkrun-Standorte müssen für ihre Helfer*innen Handdesinfektionsmittel bereitstellen.
  4. Ein einzelner Helfer bzw. eine einzelne Helfer*in sollte den anderen Helfer*innen bei ihrer Ankunft und nacheinander die jeweilige Rolle zuweisen und die Westen und Lanyards übergeben, wobei jederzeit die Abstandsgebote befolgt werden.
  5. Aufgrund des schlanken Durchführungsmodells von parkrun, wird die Ausrüstung (z. B. Richtungspfeile, Start-/Zielschilder, Zieleinläufe usw.) für die sichere Durchführung der parkruns als wesentlich angesehen. Diese sollten jedoch mit so wenig menschlichem Kontakt wie möglich aufgestellt (und am Ende wieder eingesammelt) werden.
  6. Vor dem Beginn des parkruns müssen die Teilnehmenden, Helfer*innen und Zuschauer*innen Abstand zueinander halten.
  7. In Bezug auf die Bereiche, in denen sich vor dem Start die Teilnehmenden versammeln, sollte dafür gesorgt werden, dass den einzelnen Teilnehmenden soviel Platz wie möglich zur Verfügung steht, sodass die Zeit, die die Teilnehmenden in unmittelbarer Nähe zueinander verbringen, minimiert werden kann.
  8. Die Einweisung für neue Teilnehmende ist für das Wohlergehen dieser Teilnehmenden von entscheidender Bedeutung, auch weil dadurch eine einladende Atmosphäre für Menschen geschaffen werden soll, die womöglich nervös oder ängstlich sind. Die Einweisung sollte 10 Minuten vor dem Start stattfinden und nicht länger als 2 Minuten dauern, wobei die Abstandsgebote jederzeit eingehalten werden.
  9. Junior parkruns müssen vor dem Start ein Warm-up durchführen (Anm. Das ist im Moment für deutsche Standorte nicht relevant). Dieses Warm-up gilt als Teil des parkruns und es sollte darauf geachtet werden, soviel Platz wie möglich zu schaffen, um den Kontakt zwischen den Teilnehmenden zu minimieren.
  10. Die parkrun-Standorte stellen keine qualifizierten Ersthelfer*innen zur Verfügung. Alle Standorte haben jedoch einen Erste-Hilfe-Set, der bei Bedarf unter Beachtung der Abstandsgebote verwendet werden sollte. Ernste Vorfälle sollten gemäß unserer entsprechenden Richtlinie (Critical Incident Policy) behandelt werden.

6. Der Start

  1. Startlinien sollten so angelegt sein, dass sie den einzelnen Teilnehmenden soviel Platz wie möglich bieten und die Zeit, die die Teilnehmenden in unmittelbarer Nähe zueinander verbringen, minimiert wird. Jeder Standort sollte dabei die folgenden möglichen Anpassungen berücksichtigen:
    1. (Notwendig) – Die Einweisung vor dem Start darf nur solche Informationen enthalten, die für die Sicherheit der Teilnehmenden und den reibungslosen Ablauf des parkruns absolut wichtig sind.
    2. (Notwendig) – Die Einweisung vor dem Start darf nicht länger als zwei Minuten dauern (Beispieltext folgt) und sollte idealerweise im Voraus verfasst sein, um die Zeit einzuhalten.
    3. (Notwendig) – Die Teilnehmenden werden erst sehr kurz vor dem eigentlichen Start an die Startlinie gebeten, um die Zeit, die sie in unmittelbarer Nähe zueinander zu minimieren.
    4. (Notwendig) – Alle parkruns starten pünktlich, um die Zeit, die alle Teilnehmenden in unmittelbarer Nähe zueinander verbringen, zu minimieren.
    5. (Notwendig) – Alle Teilnehmenden werden aufgefordert, sich entsprechend Ihrer ungefähren Zielzeit einzuordnen, wobei die schnelleren Läufer*innen vorn stehen und die langsameren Läufer*innen und Geher*innen hinten.
    6. (Möglich) – Je nach Streckenverlauf können Startbereiche an einen anderen Ort, der mehr Platz bietet, verlegt werden, wenn eine entsprechende Risikobewertung erfolgt ist. Hinweis: Eine breitere Startlinie führt nicht unbedingt dazu, dass die Abstandsgebote besser eingehalten werden können. Verengt sich der Weg kurz nach dem Start, kann es zu Staus kommen. Das sollte von den Standort-Teams berücksichtigt werden.
  2. Wird eine Startlinie aufgrund von COVID-19 Anpassungen verschoben, kann die Gesamtlänge der Strecke bei Bedarf um bis zu 500 m verlängert werden. Wichtig ist, dass die Strecke nicht kürzer als 5 km sein darf.
  3. Die Verwendung von Stoppuhren und Barcode Scannern ist nicht gestattet. Die Zeitnahme und das Scannen muss stattdessen mithilfe der parkrun Virtual Volunteer App für Handys und Tablets erfolgen.

7. Während des parkruns

  1. Die Teilnehmenden dürfen ihr eigenes Tempo laufen oder gehen.
  2. Dabei sollten die Teilnehmenden so gehen, joggen oder laufen, dass der zur Verfügung stehende Platz voll genutzt wird und die Zeit, die sie in unmittelbarer Nähe zueinander verbringen, minimiert wird.
  3. Die Teilnehmenden sollten auf der Strecke nicht spucken, anderen Personen High-Fives geben und auch sonst allen unnötigen Kontakt vermeiden.
  4. Anderen Nutzern des Parks oder des Freiflächenbereichs sollte jederzeit Platz gemacht werden.

8. Im Ziel

  1. Die Ziellinie sollte sich in einem möglichst offenen Bereich befinden und kann bei Bedarf und nach entsprechender Risikobewertung verschoben werden.
  2. Wird ein Zielbereich aufgrund von COVID-19 Anpassungen verschoben, kann die Strecke bei Bedarf um bis zu 500 m verlängert werden. Wichtig ist, dass die Strecke nicht kürzer als 5 km sein darf.
  3. Die Ziellinie sollte nach Möglichkeit verbreitert werden und es sollte genug Platz vorhanden sein, sodass die Zielmarken ausgegeben werden können, ohne dass zu viele Menschen zusammenkommen. Dabei sollten die geltenden Abstandsgebote soweit es möglich ist eingehalten werden.
  4. Die Anzahl der Helfer*innen, die bei der Zielmarkenausgabe helfen, sollte erhöht werden, sodass die Teilnehmenden den Zieleinlauf so schnell wie möglich durchlaufen und auch wieder verlassen können.
  5. Wenn es hilfreich ist, sollte der Zieleinlauf verlängert werden, um zu verhindern, dass sich zu viele Personen gleichzeitig im Zielbereich aufhalten.
  6. Die Zielmarken sollten am Ende des Zieleinlaufs ausgegeben werden, nicht am Anfang.
  7. Es sollte nicht direkt am Ende des Zieleinlaufs gescannt werden. Die Helfer*innen sollten sich hierfür stattdessen gut verteilt und auch in einiger Entfernung vom Ziel befinden, sodass sich keine langen Schlangen bilden und die Abstandsgebote befolgt werden können.
  8. Die Scangeräte der Standorte dürfen nicht verwendet werden. Das Scannen der Barcodes erfolgt ausschließlich über die Virtual Volunteer App mithilfe der privaten mobilen Geräte der Helfer*innen. (Anm.: In Deutschland geschieht das bereits).
  9. Die Anzahl der Helfer*innen, die scannen, sollte deutlich erhöht werden, sodass die Teilnehmenden den Zielbereich so schnell wie möglich verlassen können.
    1. Die Virtual Volunteer App wird derzeit weiterentwickelt, um einer zunehmenden Anzahl von Benutzer*innen und den Anforderungen, die eine 100 %ige Nutzung mit sich bringen, gerecht zu werden.
    2. Wir empfehlen, eine*n Barcodescanner*in pro 50 Teilnehmenden im Ziel.
  10. Das Scannen der Zielmarken und persönlichen Barcodes muss vollständig kontaktlos und mit Abstand erfolgen. Die Teilnehmenden präsentieren dem/der Barcode-Scannerin unter Einhaltung der Abstandsregeln ihre Zielmarke und ihren eigenen Barcode und platzieren die Zielmarke nach dem Einscannen in einen Behälter.

9. Nach dem parkrun

  1. Die Zielmarken müssen vor dem Sortieren entweder direkt nach jedem parkrun gewaschen oder nach jedem parkrun für 72 Stunden unter Quarantäne gestellt (isoliert und von der restlichen Ausrüstung getrennt aufbewahrt) werden.
  2. Die Westen und Lanyards der Helfer*innen sollten nach dem parkrun mit minimalem menschlichen Kontakt zurückgegeben werden.
  3. Die Westen und Umhängebänder der Helfenden müssen entweder direkt nach jedem parkrun gewaschen oder nach jedem parkrun für 72 Stunden unter Quarantäne gestellt (isoliert und von der restlichen Ausrüstung getrennt aufbewahrt) werden.
  4. Das Teilen von Ausrüstung sollte soweit wie möglich vermieden werden.
  5. Die Ergebnisse müssen zu Hause verarbeitet werden. Damit soll vermieden werden, dass sich mehrere Personen zum Verarbeiten der Ergebnisse um ein Gerät herum versammeln.
  6. Nach dem parkrun sollten unnötige Präsentationen, Zusammenkünfte oder Feiern vermieden werden.
  7. Alle Teilnehmenden, Helfer*innen und Zuschauer*innen müssen nach dem parkrun die Abstandsgebote einhalten.

10. Kinder

  1. Es hat sich gezeigt, dass COVID-19 für Kinder ein geringeres Risiko darstellt. Sie sind jedoch auch weniger geneigt, Abstandsregeln oder Handhygiene zu beachten.
  2. Alle Standorte für 5 km parkruns sollten die Regel, die für Kinder unter 11 Jahren gilt, besonders betonen.
  3. An allen Standorten sollten die Teilnehmenden daran erinnert werden, dass vor, während und nach dem parkrun die geltenden Abstandsregeln einzuhalten sind und dass Kinder gegebenenfalls von ihren Eltern darin unterstützt werden sollten.
  4. Bei junior-parkruns kann Kindern Meilenstein-Armbänder verliehen werden, der bzw. die jeweilige Helfer*in muss unmittelbar vor der Übergabe seine bzw. ihre Hände desinfizieren.

11 Unterstützung in der Kommunikation vom parkrun-HQ

  1. Alle Teilnehmenden erhalten vom HQ eine E-Mail mit den Richtlinien für die Wiedereröffnung zugesandt, sobald ein Datum für den Neustart an ihrem Standorts bestätigt wurde. Dazu gehört auch der Verhaltenskodex (Text und Grafik). Hierin sind wichtige Aspekte, wie z. B. die Nichtteilnahme bei Symptomen einer Covid-19 Erkrankung, das Einhalten von Abstandsregeln und die Desinfektion der Hände bei der Ankunft und Abreise, angeführt (aktive Teilnehmende werden gebeten, ihr eigenes Handdesinfektionsmittel mitzubringen). Ebenso werden sie angehalten den persönlichen Raum anderer Personen zu respektieren. Alle sich neu Registrierenden erhalten die gleichen Richtlinien.
  2. Alle nationalen Kommunikationskanäle enthalten regelmäßig Aktualisierungen in Bezug auf den COVID-19-Rahmenplan von parkrun.
  3. In diesen Mitteilungen sollte auch erklärt werden, dass einige Standorte eine größere Anzahl von Teilnehmenden haben können und obwohl wir das Risiko minimiert haben, sollten die Teilnehmenden selbst entscheiden, ob für sie eine Rückkehr zu dem Zeitpunkt in Frage kommt.

12 Laufende Überprüfungen und Überlegungen

  1. Eine speziell für COVID-19 eingerichtete Gruppe mit Vertreter*innen aus Medizin und öffentlichen Gesundheitswesen wird die Angemessenheit unseres COVID-19-Rahmenplans wöchentlich überprüfen.

13 Nachverfolgbarkeit von Infektionsketten

  1. Geher*innen, Läufer*innen und Helfer*innen werden im Rahmen ihrer Online-Registrierung gebeten, ihre E-Mail-Adresse anzugeben. Dadurch können wir unter Einhaltung unserer Datenschutzbestimmungen die anwesenden Personen an einem bestimmten Tag verlässlich und schnell kontaktieren. Das erfolgt (bei Bedarf) über parkrun Global, nicht durch die einzelnen Standort-Teams.
  2. Wir sind in der Lage, sofort nach einem parkrun (über E-Mail) mit den entsprechenden Gruppen von Teilnehmenden und Helfer*innen zu kommunizieren. Wenn dies von den Gesundheitsbehörden verlangt wird, geschieht dies effektiv und professionell.

14 Verstärkte Unterstützung für Helfer*innen

  1. Umfragen habe ergeben, dass die Mehrheit der parkrunner*innen gerne als aktive Teilnehmer*innen oder Helfer*innen wieder beginnen würden. Selbst die Rückkehr an Standorten mit einem niedrigen Infektionsniveau wird innerhalb und außerhalb der parkrun-Gemeinschaft jedoch zweifellos eine Reihe von Fragen aufwerfen. Wir werden daher unsere Helfer*innen zusätzlich unterstützen, damit sie ihre Aufgaben ohne übermäßigen Druck und Furcht vor Ansteckung wahrnehmen können.
  2. Anfragen zu COVID-19, die uns von Teilnehmenden oder über die Event Support E-Mail erreichen, werden bevorzugt bearbeitet.
  3. Die Unterstützung bei der Ergebnisverarbeitung wird durch eine bessere Verfügbarkeit des Chat-Support-Systems und eine größere Anzahl zentraler Helfer*innen, die diesen Service absichern, verbessert.
  4. Standort-Teams und Ambassadors erhalten regelmäßig Mitteilungen über die Durchführbarkeit dieser Richtlinien und deren Anwendung auf Standortebene.
  5. Dort wo wir freiwillige Wertungsrichter*innen haben, werden diese sich mit diesen Richtlinien vertraut machen und Ereignisse entsprechend beurteilen. (Anmerkung: Gilt nur für Großbritannien).
  6. Alle parkrun-Helfer*innen sind durch unsere Haftpflichtversicherung abgedeckt, sofern diese Richtlinien nach besten Wissen und Gewissen befolgt werden.

15 Beispiel für die Einweisung vor dem Lauf

  1. Junior parkruns (gilt nicht für Deutschland)
    1. Willkommen beim Harrogate Junior parkrun.
    2. Die Laufstrecke geht über zwei Runden im Park.
    3. Am Ende der ersten Runde biegt Ihr bitte links ab, um die zweite Runde zu beginnen.
    4. Am Ende der zweiten Runde biegt Ihr bitte rechts ab zum Ziel.
    5. Bitte macht anderen Benutzer*innen des Parks Platz.
    6. Eltern, bitte überquert die Ziellinie nicht.
    7. Es gibt heute keine Gefahren auf der Strecke, aber bitte achtet auf Unebenheiten auf den Wegen und heruntergefallene Äste.
    8. Im Falle von Zwischenfällen jeglicher Art, sprecht bitte den nächsten Helfer oder Helfer*in an, der bzw. die sich mit mir in Verbindung setzt und Euch unterstützt.
    9. Wir haben Zugang zu zwei automatischen externen Defibrillatoren (AEDs) oben und unten an der Strecke.
    10. Während des parkruns versucht bitte, so zu walken, joggen oder laufen, dass Ihr den gesamten verfügbaren Platz nutzt und die Zeit in unmittelbarer Nähe zu den anderen Teilnehmenden gering haltet.
    11. Kein Spucken oder Abklatschen.
    12. Haltet bitte auch nach dem Zieleinlauf die Abstandsregeln ein.
    13. Kinder (und Eltern), es ist ein Lauf und kein Rennen, also zeigt uns ein Lächeln.
    14. Sind alle bereit?
    15. Und los!
  2. 5 Km Lauf
    1. Willkommen beim Westerfolds parkrun.
    2. Die Laufstrecke ist eine einfache Strecke mit Wendepunkt.
    3. Bitte macht anderen Benutzer*innen des Parks Platz.
    4. Die Laufstrecke ist heute nach dem Regen recht matschig. Achtet daher auf rutschige oder unebene Wege.
    5. Im Falle von Zwischenfällen jeglicher Art, sprecht bitte den nächsten Helfer oder Helfer*in an, der bzw. die sich mit mir in Verbindung setzt und Euch unterstützt.
    6. Wir haben einen automatischen externen Defibrillator (AED) an der Startlinie.
    7. Während des parkruns versucht bitte, so zu walken, joggen oder laufen, dass Ihr den gesamten verfügbaren Platz nutzt und die Zeit in unmittelbarer Nähe zu den anderen Teilnehmenden gering haltet.
    8. Kein Spucken oder Abklatschen.
    9. Haltet bitte auch nach dem Zieleinlauf die Abstandsregeln ein und weist auch Eure Kinder darauf hin.
    10. Kinder unter 11 Jahren müssen jederzeit in Reichweite (Armlänge) eines Elternteils, Erziehungsberechtigten oder anderen Erwachsenen nach Wahl der Eltern befinden.
    11. Pro Teilnehmer*in ist ein Hund erlaubt. Dieser muss an einer kurzen Leine geführt werden
    12. Seid Ihr bereit?
    13. Los!

16 Aktualisierungen der Virtual Volunteer App und das WebFMS (in der Entwicklung, werden vor der Wiedereröffnung veröffentlicht)

  1. Wenn das Scannen oder die Zeitnahme abgeschlossen ist, ermöglicht die neue Virtual Volunteer App die einfache Identifizierung der Helfer*innen (er oder sie scannt den eigenen Barcode oder gibt den eigenen Namen ein) und des Standortes (einscannen des Standort-QR-Codes).
  2. Die Scan- und Zeitnahmedateien werden automatisch zur Verarbeitung direkt in das WebFMS dieses Standorts übertragen.
  3. Die Helfer*innen, die scannen und die Zeit nehmen (und während des Uploads ihren Barcode scannen oder ihren Namen eingeben), werden automatisch für die Helferrolle bei dieser Veranstaltung erfasst.
  4. iOS und Android werden unterstützt.
  5. Die Verwendung der Virtual Volunteer App kann ein völlig kontaktloser Prozess sein, bei dem die Helfer*innen nicht in Berührung mit Zielmarken oder Barcodes kommt.

COVID-19 Risikobewertung für die Wiedereröffnung von parkrun-Standorten

Risiko

Art

Anmerkung

Maßnahme

Allgemeine Übertragung zwischen Teilnehmenden und/oder Helfer*innen.

Kontakt und Tröpfchen

Bei allen parkruns kommen Mitglieder der lokalen Gemeinschaft, d. h. Menschen aus verschiedenen Haushalten, zusammen.

Personen, die Symptome von COVID-19 zeigen, kürzlich positiv getestet wurden oder mit jemandem zusammenleben, der vor Kurzem positiv getestet wurde oder aus anderen Gründen unter Quarantäne gestellt wurden, dürfen nicht teilnehmen.

Die Teilnehmenden kommen auf dem Weg zu und von parkrun mit anderen Menschen in Kontakt.

Kontakt und Tröpfchen

In der Regel reisen keine großen Gruppen über lange Strecken gemeinsam zu parkrun (wie z. B. Fußballfans in einem Reisebus) und viele Menschen gehen, laufen oder kommen bereits mit dem Fahrrad zu ihrem parkrun.

Den Teilnehmenden empfehlen, auf dem Weg zu parkrun die geltenden Vorschriften der Gesundheitsbehörden zu befolgen. Die Menschen sollten auch ermutigt werden, zu ihrem parkrun zu Fuß zu kommen, zu laufen oder mit dem Rad zu fahren.

Teilnehmende, die zu einem parkrun reisen, verschieben die Krankheit von einem Gebiet in ein anderes.

Kontakt und Tröpfchen

Drei Viertel der Teilnehmenden wohnen im Umkreis von 10 km von dem parkrun-Standort, an dem sie teilnehmen.

Alle werden aufgefordert, nach Möglichkeit an ihrem lokalen parkrun teilzunehmen.

Helfer*innen verbreiten den Virus, indem Sie Streckenmarkierungen und andere Schilder berühren.

Kontakt

Auch wenn parkrun-Standorte mit wenig Ausstattung auskommen, sind einige Gegenstände unerlässlich (z. B. Fahnen, Pfeile, Stangen, Absperrband)

Alle Helfer*innen müssen bei der Ankunft ihre Hände desinfizieren (Desinfektionsmittel wird vom Standort zur Verfügung gestellt) und werden an eine gute Hygienepraxis erinnert. Jeder Gegenstand wird von so wenig Menschen wie möglich berührt.

Die Helfer*innen-Westen und Lanyards verbreiten das Virus in der Helfer*innen-Gruppe.

Kontakt

Im Durchschnitt gibt es an einem Standort ca. 20 Helfer*innen pro parkrun.

Die Westen und Lanyards müssen nach jedem parkrun gewaschen werden und werden von einem/einer einzigen Helfer*in mit so wenig Kontakt wie möglich ausgegeben. Alle Gegenstände sind mit so wenig Kontakt wie möglich wieder zurückzugeben und bleiben bis zur folgenden Woche unberührt.

Die Geräte für das Scannen und die Zeitnahme übertragen den Virus (gilt nicht für Deutschland).

Kontakt und Tröpfchen

parkrun-Standorte verwenden Geräte für die Zeitnahme und das Scannen der Barcodes. Das stellt ein Risiko für eine Kontaktübertragung dar, weil die Geräte ausgegeben, verwendet, eingesammelt und dann an Laptops angeschlossen werden. Jeder Kontakt stellt auch ein Risiko für eine Tröpfchenübertragung dar.

Die Zeitnahme und das Scannen erfolgen mithilfe der App mit den privaten Mobilgeräten der Helfer*innen. Dadurch wird das Risiko einer Tröpfchen- oder Kontaktübertragung beim Scannen bzw. der Zeitnahme vollkommen beseitigt.

parkrunner*innen stehen vor und nach dem parkrun sehr eng beieinander.

Tröpfchen

Die Helfer*innen kommen normalerweise 30 bis 45 Minuten vor dem Start und die Teilnehmenden kommen in der Regel 10 bis 30 Minuten vor dem Start.

Alle parkrunner*innen sind daran zu erinnern, dass vor und nach dem parkrun die Abstandsregeln einzuhalten sind.

Die parkrunner*innen stehen am Start sehr eng beieinander.

Tröpfchen

Ein Start in Wellen oder eine Begrenzung der Teilnehmerzahl ist nicht möglich. Daher müssen alle Teilnehmenden gleichzeitig an der Startlinie sein.

Die Zeit, die die Teilnehmenden an der Startlinie verbringen, wird minimiert, indem die Teilnehmenden erst in letzter Minute an den Start gebeten werden und die Einweisung vor dem Start nicht länger als zwei Minuten dauert. Soweit es möglich ist, wird der Start in einen Bereich verschoben, der mehr Freiraum bietet.

Die parkrunner*innen befinden sich auf der Strecke in unmittelbarer Nähe zueinander.

Tröpfchen

Kontaktlos und nicht von Angesicht zu Angesicht und normalerweise auch nicht über längere Zeiträume.

Auf der Strecke besteht kein Abstandsgebot, die Teilnehmenden werden jedoch daran erinnert, den persönlichen Raum der anderen Teilnehmenden zu respektieren.

Die parkrunner*innen befinden sich an der Ziellinie und im Zieleinlauf in unmittelbarer Nähe zueinander.

Kontakt und Tröpfchen

Die parkrunner*innen kommen in den Zieleinlauf und erhalten eine Zielmarke. Für eine kurze Zeit befinden sich die Teilnehmenden innerhalb von 1 m mit anderen, allerdings nicht von Angesicht zu Angesicht.

Der Zieleinlauf ist nach Möglichkeit zu verlängern und die Zielmarken werden am Ende des Zieleinlaufs und nicht am Anfang ausgegeben. Die Scanner*innen werden in größerer Entfernung vom Ende des Zieleinlaufs positioniert, um eine schnellere Verteilung zu ermöglichen. Die Anzahl der Scanner*innen ist erheblich zu erhöhen, um die Bildung von langen Warteschlangen zu vermeiden. Die Scanner*innen sind so zu positionieren, dass sie selbst und die Teilnehmenden die Abstandsregeln einhalten können.

Die Zielmarken verbreiten den Virus

Kontakt

Alle Teilnehmenden erhalten nach dem Überqueren der Ziellinie eine Zielmarke, um ihre Position aufzuzeichnen.

Die Zielmarken sind nach jedem parkrun zu reinigen und von so wenig Menschen wie möglich zu berühren, wobei diese Menschen ihre Hände desinfiziert haben. Der/die Teilnehmende behält seine/ihre Zielmarke während sie gescannt wird und platziert sie dann direkt in ein Behältnis.

Unter den Teilnehmenden sind Personen, die einer Risikogruppe angehören.

Kontakt und Tröpfchen

Die meisten Teilnehmenden gehören keiner Risikogruppe an. Aufgrund der großen Teilnehmerzahlen insgesamt, werden jedoch Personen anwesend sein, die zu einer Risikogruppe gehören.

Obwohl wir so viele Risiken wie möglich gemindert haben, gibt es keine Umgebung, die zu 100 % sicher ist. Von dem Zeitpunkt an, an dem wir die Wiedereröffnung von Standorten öffentlich ankündigen, werden wir über unsere Kommunikationskanäle regelmäßig Informationen zur Risikominimierung und zu notwendigen Vorsichtsmaßnahmen geben.